Moto X Fabrik in Fort Worth ist Ready to Go – Smartphones Made in Amerika

Assembled in the USA

Motorolas CEO Dennis Woodside hat in einem persönlichen Brief die Einweihung der neuen Moto X Fabrik im texanischen Fort Worthbekanntgegeben und folgende Headline angefügt.

There are 150 million smartphones in the USA. Until Moto X, not one of them was made here.

MotoFabDer recht emotionale Titel „Moto X: The Smartphone Comes Home“ beschreibt die ganze Tragweite die weit über die Herstellung eines technischen Produktes wie dem Moto X hinausgeht. Dazu muss man wissen, dass seit rund einem Jahrzehnt die überwiegende Produktion technischer Consumer Goods von den USA in die asiatischen Länder abgewandert ist. Für Motorolas Plan eine Fabrik in den USA zu errichten hagelte es deshalb im Vorfeld nur Kritik. Laut Woodside bemängelten die Ablehner hauptsächlich die fehlende Wirtschaftlichkeit einer Fabrik auf amerikanischem Boden. Aber Woodside hielt dagegen, dass es vielen Firmen einfach an der nötigen Vision und Vorstellungskraft fehlen würde.

Motorolas Optimus und Visionen sind natürlich eindeutig von der Kultur des Mutterkonzerns Google geprägt, der neben einer Menge kreativer Köpfe auch die nötigen finanziellen Ressourcen bereithält solch ein Projekt zu stemmen. Zudem kann Woodside die Krise der letzten Jahre gerade recht sein hat sie doch die Lohnansprüche der US-Arbeiter soweit minimiert, dass ein produzieren in den USA gegenüber Asien wieder rentabel scheint. Er betont weiter, dass sich durch die Nähe zu den Konsumenten zukünftige Prozesse wie Design und Konzeption wesentlich leichter umsetzen lassen. Der heutige Konsument legt zudem viel mehr Wert auf Individualität was sich seit Beginn der Smartphone Ära in der Möglichkeit personalisierter Homescreens ausdrückt. Laut Woodside ergab sich daraus beim Konsumenten ganz automatisch der Wunsch zukünftig auch beim Gerätedesign mitzuwirken was Motorolas Moto X nun liefern wird.

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Eine der wichtigsten Beweggründe für den Bau einer Fabrik auf amerikanischen Boden liegen für Woodside aber im Aufbau technischer Skills und der Möglichkeit zukünftige Innovationen im eigenen Land zu kreieren und natürlich auch dort zu behalten. Deshalb betrachtet er die Moto X Fabrik als essentiell wichtigen Baustein welcher zur Gesundung der amerikanischen Wirtschaft beitragen soll. Sollte sein Plan aufgehen könnte dies den Startschuss für eine ganze Reihe an „Coming Home Projekten“ anderer Firmen liefern und die USA zurück an die produktive Werkbank bringen.

Quelle.:

Motorola Blog

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