Firefox „Australis“ – Nightlies mit komplett neuer Oberfläche

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Schon seit den Urzeiten des Internets wütet der Kampf der Browser denn mit dem Eingangstor zum Netz setzen die Hersteller die Standards und binden die User an weitere Dienste. So geschehen in den 90ern als Microsoft einen erbitterten Browserkrieg gegen den damals vorherrschenden Netscape Navigator Vorgänger des heutigen Firefox führte. Mit dem Boom von Android und Googles Browser Chrome hat sich der Wind komplett in Richtung des Suchmaschinengiganten aus Mountain View gedreht. Chrome dient heute für die meisten User als unverzichtbare Startplattform in die meisten Google Dienste wie Google+, Youtube, GMail, Google Contacts , Google Calendar usw.

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Aber auch Mozilla die Dachorganisation von Firefox, Thunderbird & Co werkelt unermüdlich an seinen Produkten und ist seit einiger Zeit mit Firefox-OS selbst im Bereich der mobilen Betriebssysteme unterwegs. Mozillas Schaltzentrale der Firefox Browser hat nun mit Australis eine komplett neue Oberfläche erhalten. Vorerst noch im Experimental Stadium wird Australis bis zum Release über die Mozilla Nightlies ausgerollt, d.h. eine Installation auf eurem Androiden ist nur über einen Sideload möglich.

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Mit Australis hält laut des Entwicklers Madhava Enros ein modernes, aufgeräumtes und komfortables Design Einzug in Firefox. Der Browser kehrt dabei zu seinen fundamentalen Wurzeln zurück und legt den Fokus auf das Anzeigen von Internetseiten. Als dritten Punkt stellt Enros die einfache Personalisierbarkeit des Browsers für den User heraus.

  • It’s the most beautiful and detail-obsessed iteration of Firefox’s visual design yet: modern, clean, and comfortable.
  • More fundamentally, it’s a streamlining and simplification of the default interface, to declutter and better focus on how people use a browser today.
  • Finally, it includes a new simple way to customize the browser and make it your own.

Beim Design haben die Macher zudem Wert daraufgelegt einen Look mit Wiedererkennungswert quer über alle Plattformen zu kreieren. Die Präsentation von AddOns und der in HTML5 codierten Web-Apps wird nun prominenter im Browser platziert.

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Bei einem ersten Test machte Firefox Australis auf mich einen sehr klaren und aufgeräumten Eindruck. Das Laden von Webseiten funktioniert tadellos und überaus schnell. Geöffnete Tabs werden erst durch Antippen durch ein Herunterklappen des Browserfensters sichtbar. Mit der Reduzierung auf den reinen Browser bleibt somit der größtmögliche Platz zur Ansicht der Internetseiten. Als Fazit kann ich sagen, dass Mozilla mit Australis einen sehr guten Job hingelegt hat. Da ich parallel sehr an der Entwicklung des Firefox-OS interessiert bin werde ich auch in Zukunft die weitere Entwicklung des Firefox Browsers mitverfolgen. Die Synchrofunktionen des Chromebrowsers sorgen aber dafür, dass Chrome auch in Zukunft weiterhin meine Nr.1 unter den Browsern bleibt. Ich würde mich freuen wenn ihr nach einem Test von Firefox Australis hier eure Eindrücke hinterlasst!

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