REVIEW – Smartwatch „AW 414.GO“ von PEARL zum Langzeittest eingetroffen

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Überall hört und liest man vom kommenden Boom der Smartwatches wobei ich momentan eher glaube das dieser „Boom“ zu einem Großteil den Marketing Abteilungen der Hersteller entsprungen ist. Auf den Punkt gebracht sind die Mobile Companys fieberhaft auf der Suche nach „The Next Big Thing“ und da würde die Smartwatch wohl einfach gut ins Kalkül passen.

Hier bei FnetMobile habe ich das Thema schon lange auf meinem Radar, war letztendlich aber stets von den Modellen enttäuscht da sie in der Regel nur bessere Fernbedienungen für das Smartphone darstellen. Das letztgenannte trifft leider auch auf die Modelle der beiden Premiumhersteller Sony mit seiner Smartwatch 2 und Samsung mit seiner Galaxy GEAR zu. Kleinere NoName Startups sind da schon wesentlich weiter wie die Projekte der A.I.Watch und der Omate True Smart beweisen. Bei diesen über Crowdfunding Plattformen finanzierten Smartwatches handelt es sich um echte Standalone Produkte die somit unabhängig von einem Smartphone agieren bzw. telefonieren können.

Ein weiteres Mitglied der Standalone Smartwatches ist die Simvalley AW 414 GO, die ich erstmalig auf der IFA 2013 in Berlin bestaunen durfte. Fasziniert vom Konzept des kleinen Vollwert-Androiden habe ich mich in den letzten Wochen um ein Testmuster dieser vom Online Versender PEARL vertriebenen Smartwatch bemüht. Nach einigen Lieferschwierigkeiten liegt das kleine Wunderwerk der „Uhrmacherkunst“ nun bei mir auf dem Schreibtisch. In einem mehrwöchigen Langzeittest werde ich versuchen alle Pro- und Contras des Mini-Androiden für euch herauszufinden. Die AW 414 GO soll dabei sowohl meine Standard UHR ersetzen als auch den anderen oder anderen Telefonanruf erledigen.

AW414GO_4Schrauben wie beim Uhrmacher

Allerdings steht vor der Kür bekanntlich die Pflicht und so ist vor dem Erststart der Smartwatch noch eine winzig kleine Hürde zu überwinden. Denn im Gegensatz zu seinen großen Smartphone Kollegen ist die Pearl Watch mit einem massiv verschraubten Blechdeckel ausgestattet hinter dem sich der 600 mAh Akku und der microSD Kartenslot verbergen. Der SIM Kartenslot sitzt dagegen hinter einer weiteren Metall-Blende, die ebenfalls durch Schrauben gesichert ist. An dieser Stelle solltet ihr das Wort Uhr bzw. Uhrmacherkunst sehr wörtlich nehmen denn was der mitgelieferte Miniaturschraubendreher da aus dem Blech beförderte ist wahrlich gigantisch KLEIN. So dauerte letztendlich das Einsetzen des Akkus, der microSD- und  SIM-Karte keine 5 Sekunden während mich das Auf- und Zuschrauben der Minischräubchen fast um den Verstand gebracht hat. Glücklicherweise legt Pearl ein doppeltes Set an Schrauben bei falls euch eines der kleinen Wunderdinger abhanden kommt.

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Ladeklemmadapter sorgt für neue Power

AW414GO_2Gewöhnungsbedürftig gestaltet sich dagegen auch das Aufladen des Akkus, dass mittels beigelegtem Klemmadapter durchgeführt wird. Dazu wird die AW 414 Go mit den Goldkontakten in den Adapter gelegt und dann über den einrastenden Verschluss fixiert. Das microUSB Kabel wird dann von außen angesteckt und die Smartwatch entweder über den USB Anschluss eines PC`s oder die Steckdose aufgeladen. Allerdings liegt der Lieferbox nur das Kabel aber kein Stromadapter sodaß ich den Strom-Adapter meines Smartphones verwendet habe. Optional könnt ihr bei Pearl ein USB Kabel mit praktischer Ladeklammer erwerben.

Ersteinrichtung wie bei jedem Smartphone nur eben viel kleiner

Nach etwa einer Stunde war der Akku voll und der erste Start stand bevor, der aber nicht unbedingt mit einer SIM Karte durchgeführt werden muss. Zur Nutzung der integrierten 3 Megapixel Kamera verlangt die Smartwatch allerdings zwingend nach dem Vorhandensein einer microSD Karte. Wie beim Smartphone fragt auch die Smartwatch zuerst nach einem nutzbaren Wlan und dann nach einem vorhandenen Google Account.

Gute Auswahl an vorinstallierten Standard-Apps

Ist das erledigt erwarten euch vorinstallierte Apps wie Googles Play Store, GMail, Youtube, Currents, Google+, Hangouts, Maps (+Navigation), Sprachsuche, Kontakte und Play Music. Ausserdem mit an Bord ein Dateimanager, die Galerie und eine Kamera-App, eine Video- und eine Musikplayer App, ein Browser, eine alternative EMail App, eine Weather App, eine SMS App und Adobes Flashplayer. Natürlich ganz wichtig ist die Telefon App über die ihr Anrufe tätigen aber auch annehmen könnt. Eine eigenständige Lautstärkeregelung ist leider nicht vorhanden kann aber über separate Apps nachgerüstet werden, wie ich in einem Forum gelesen habe. Übrigens stehen euch vom integrierten 4 Gigabyte großen Speicher noch knapp über einem Gigabyte für extra Apps zur Verfügung.

Erster Überblick fällt positiv aus

Soweit der erste Überblick wobei mein Eindruck bisher recht  positiv ausfällt. Das Armband der Uhr trägt sich angenehm weich und obwohl der Look recht technisch wirkt ist die AW 414 GO keineswegs unhandlich und klobig. Meine anfänglichen Bedenken bezüglich des Mini On-Screen-Keyboards haben sich nicht bestätigt. Klar gibt es hie und da einige Vertipper aber im Großen und Ganzen reagiert die Tastatur absolut präzise. Für den weiteren Test werde ich die Smartwatch mit bis zum Anschlag mit Apps bestücken und so die langfristige Usability testen. Aussagen über Laufzeit des Akkus, Spielefähigkeit und Details zum Telefonieren könnt ihr in einer Fortsetzung lesen. Falls ihr auf das Testen ganz bestimmter Sachen Wert legt dann her mit euren Anregungen!

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2 Gedanken zu “REVIEW – Smartwatch „AW 414.GO“ von PEARL zum Langzeittest eingetroffen

  1. Bin gerade das erste mal auf eure Seite gestossen und finde den Test zur pearl smartwatch sehr informativ. Bei mir wird sie gerade versand wobei ich mich schon sehr auf den Test freue. Ich habe da aber noch ein paar andere fragen, könnten Sie mir dazu ihre Email senden? 🙂

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