ZTE stellt modular aufgebautes Smartphone Konzept ECO-Mobius vor

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Könnt ihr euch noch an Motorolas Projekt ARA erinnern, das ich euch Ende Oktober hier bei FnetMobile vorgestellt habe. Dabei griff die US-Tochter von Google die Idee eines modular aufgebauten Smartphones von Phonebloks Macher Dave Hakkens auf. Sinn und Zweck eines solchen Konzept wäre der mögliche Austausch altersschwacher Komponenten wie z.B. Display, CPU, RAM und interner Speicher ohne gleich das ganze Smartphone ersetzen zu müssen. Als ökologisch wertvoller Nebeneffekt würden modular aufgebaute Smartphones wesentlich Ressourcen schonende mit unseren Rohstoffen umgehen und zur Verringerung der stetig ansteigenden Müllberge beitragen.

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Neben Motorola hat sich mit ZTE nun ein weiterer großer Mobilfunkhersteller an das Konzept eines modularen Baukastensystems gewagt. Im Rahmen der CES 2014 in Las Vegas haben die Chinesen ihr ECO-Mobius getauftes Modulsystem vorgestellt. Das Ziel beider Konzepte ist dabei das gleiche, man möchte den Bau von Smartphones ähnlich individualisierbar gestalten wie das Google mit Android als Betriebssystem vormacht. Je nach Anspruch und Leistungsbedarf könnten der User eines modular aufgebauten Smartphones einzelne Bauteile austauschen und damit das Gerät an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

ZTE_Eco_Mobius_2ZTE`s Eco Mobius basiert dabei auf einer Basisplatine auf denen die einzelnen Bauteile angebracht werden. Die Chinesen gehen in ihrem Modell von bis zu 5 auswechselbaren Komponenten aus. Dabei wird der Prozessor und die Grafikeinheit voneinander und somit in eigenständige Bauteile ähnlich einem PC ausgelagert. Als weitere flexible Parts sind der Tausch des Arbeitsspeichers (RAM), des internen Flashspeichers und sogar des kompletten Kameramoduls geplant.

Allerdings hat die ganze Geschichte einen entscheidenden Haken, denn im Gegensatz zu Motorola handelt es sich bei vorgestellten Konzept von ZTE um eine reine Designstudie. Die US-Boys haben dagegen schon im Dezember 2013 gemeldet das man für den internen Gebrauch über einen funktionsfähigen Prototyp eines ARA Smartphones verfüge. Schaut man sich die Entwicklungen rund um Motorolas Moto X und seiner Konfigurations Plattform Moto Maker an kann man sich gut vorstellen das die Google Tochter intensiv an der nächsten Evolutionsstufe im Smartphone Bau tüftelt. Voraussetzung für den Massenstart einer modularen Plattform wäre allerdings der Aufbau einer Kette an Zulieferfirmen, die Komponenten und Bauteile nach einer genau definierten Norm herstellen. Nach wie vor sucht Motorola auf einer speziellen Registrierungsseite sog. ARA Scouts, die mit eigenen Ideen zum Gelingen des Projekts beitragen möchten.

Grundsätzlich spricht überhaupt nichts dagegen zukünftige Smartphones und Tablets modular zu gestalten, denn wer wie ich Mitte der Achziger groß geworden ist wird sich noch gut an die Bastelei und das Gestecke von Komponenten in die damals beliebten Tower-PC`s erinnern. Was haltet ihr von der Idee eines modular aufgebauten Smartphones? Ich freue mich auf euer Feedback!

Quelle:

Android Schweiz

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