Pipe versendet Dateien von zu 1 Gigabyte über Facebook, Android App in Planung!

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Ich weiß nicht wie es euch geht aber eine meiner Hauptaktivitäten zwischen meinen Androiden und meinem PC-Equipment besteht im Verschieben von Daten aller Art. Und auch wenn wir uns heute in Zeiten von DropBOX & Co befinden dauert es mir meist viel zu lange bis die gewünschte Datei von Gerät A zu Gerät B gewandert ist. Problematisch stellt sich dabei nach wie vor der direkte Datenaustausch zwischen Freunden dar, der oftmals nur über Umwege wie Cloudspeicher und damit zwischengeschalteten Servern gelingt.

Pipe_1GBDie Jungs des Berliner StartUP Unternehmens Pipe beschreiten hier einen ganz anderen Weg und bedienen sich dabei einer Technik namens WebRTC, die einstmals von Google entwickelt und mittlerweile zum offenen Standard geworden ist. WebRTC wird heutzutage von aktuellen Browsern wie Googles Chrome, Mozillas Firefox und Opera unterstützt. Mit der von den Berliner Jungs entwickelten Pipe App lassen sich alle Arten von Dateien wie Videos, Bilder, Musik und Dokumente bis zu einer Größe von 1 Gigabyte direkt von Computer zu Computer teilen.

Um Pipe allerdings nutzen zu können führt momentan kein Weg an Facebook vorbei denn die App ist direkt ins sozialen Netzwerk integriert. Laut CEO Simon Hossell sind die Apps für die Nutzung von Pipe unter Android und Apples IOS aber bereits in Planung. Habt ihr euch nun bei Facebook eingeloggt könnt ihr Pipe ganz einfach durch Eingabe von „Pipe App“ (das grüne Röhren Icon) in der Facebook Suchleiste aufrufen.

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Als nächstes wählt ihr unter „Freund“ einen Kontakt aus dem ihr eine Datei (n) zusenden möchtet. Natürlich muss auch der Freund die Pipe App einmalig in Facebook aktiviert haben. Ist der Freund Online leuchtet das Pipe Symbol in grüner Farbe und ihr habt die Möglichkeit die Datei per Drag and Drop im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre zu werfen. Die Übertragung findet dabei wie oben erwähnt direkt und ohne weitere Server zwischen den beiden Computern statt (Peer to Peer).

In Fällen in denen der Empfänger Offline ist wird dies durch eine Röhre in blauer Farbe angezeigt. Aber auch dann lassen sich Dateien bis maximal 250 Megabyte in den virtuellen Röhrenschacht schieben und werden bis zu 3 Tagen in einem sog. Locker aufbewahrt bis der Empfänger sie herunterlädt. In Fällen der Zuhilfenahme des Lockers handelt es sich natürlich dann doch um eine Server und somit um keine 1:1 Verbindung wie bei der grünen Röhre. Zur Veranschaulichung habe ich euch das Promo Video von Pipe angehängt indem euch der ganze Vorgang anschaulich erklärt wird. Falls ihr schon gePIPEt habt dann würde ich mich freuen wenn ihr eure Erfahrungen hier im Blog mitteilen würdet!

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