„Googles“ Projekt ARA – Entwicklerkonferenz im April 2014, erste Modelle in 2015 ab 50 US-Dollar

Projekt_ARA_Konferenz_3 Könnt ihr euch noch an das von Motorola unter Googles Schirmherrschaft initiierte Projekt ARA und der Vision eines modular aufgebauten Smartphones erinnern? Direkt nach der Ankündigung im Oktober 2013 wurde es in den letzten Wochen und Monaten recht still um ARA was wohl nicht zuletzt auch mit der Abwicklung des Verkauf-Deals von Motorola an Lenovo zusammenhängt. Schon damals hatte Google aber explizit darauf hingewiesen, das man die Abteilung „Advanced Technology & Projects“ die sich mit dem Projekt ARA beschäftigt hat aus dem Verkauf herauslöst und später in Google eingliedern wird. Projekt_ARA_Konferenz Das ARA keineswegs vergessen sondern vielmehr voll im Plan liegt wird daran deutlich das Google für den 15-16. April zur ersten ARA Entwicklerkonferenz ins Computer History Museum in Mountain View Kalifornien geladen hat. Im Gegensatz zur Google IO auf der bis zu 900 US-Dollar für die Teilnahme fällig werden kommt ihr auf der ARA Konferenz mit gerade mal 100 US-Dollar bzw. 25 US-Dollar für Studenten recht günstig davon. Neben grundsätzlichen Infos zum Projekt wird Google erste Entwickler-Kits und bestimmt auch den ein oder anderen funktionsfähigen Prototypen präsentieren. Laut Techland.Time sollen die Tests an den Prototypen fast beendet sein und Google hofft das man vielleicht schon im ersten Quartal 2015 mit einer Endkundenversion auf dem Markt sein wird. Projekt_ARA_Konferenz_1Projekt_ARA_Konferenz_2Bereits zum Verkaufsstart werde es unterschiedliche Modelle geben, darunter auch ein Starterkit ähnlich einem Barebone bekannt aus der PC-Welt. Diese laut ARA-Designer „Grayphone“ genannte Grundversion werde bei extrem günstigen 50 US-Dollarstarten, dafür aber nur das Wlan Modul und eine Option zum Telefonieren enthalten. Der Funktionsumfang dieser Einsteigergeräte soll sich aber laut der ARA Philosophie durch zusätzliche Bauteile immer weiter aufstocken lassen. Neben der Mini-Version soll es auch Medium- und Jumbo-Ausgaben geben, letztere seien mit heutigen Phablets vergleichbar. Die Forscher bei Google gehen davon aus, dass die Geräte eine Dicke von 10 Millimetern nicht überschreiten werden. Ähnlich Motorolas Moto-Maker soll der Endkunde bei der Bestellung aber auch ein Wörtchen bei der designtechnischen Ausgestaltung seines Modular Build Smarphones mitreden dürfen. Ob Farben, Materialwahl, Backcover oder selbst personalisierte Beschriftungen alles wäre denkbar. Projekt_ARA_konferenz_5Projekt_ARA_Knferenz_4Googles große Vision setzt aber von Anfang an auf ein offenes System mit bestenfalls tausenden von Modulen, die von assoziierten Zulieferfirmen unter der Maßgabe von Google entwickelt und produziert werden. Ein solches Ecosystem würde ähnlich den Zubehörherstellern in der Autoindustrie jeden nur erdenklichen Tuning-Wunsch erfüllen und ein ganz neue Ära an „einzigartigen“ Smartphones hervorbringen. Bis es aber soweit ist gilt es aber erstmal das Interesse von Entwicklern und Firmen für das modulare Smartphone zu wecken.

Persönlich finde ich das Projekt und die Idee superspannend und glaube bei attraktiven Einstiegspreisen an eine große Nachfrage nach den Selfmadehandys. Würdet euch solch ein Zusammensteckhandy interessieren oder eher nicht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Quellen:

Techland Time

Projekt ARA

Android Schweiz

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