Google reicht Patentantrag für Kontaktlinsen mit Kamerafunktion ein

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Wenn ihr geglaubt habt das Googles Datenbrille GLASS innovative Zukunftstechnologie darstellt, dann solltet ihr euch die Details des Patentantrags bezüglich einer Kontaktlinse mit Kamerafunktion reinziehen. Ausgedacht in den legendären Google X-Labs wo Googles Think Tanks an bis zu 100 Zukunftstechnologien arbeiten basiert das neue Patent teilweise auf den smarten Kontaktlinsen zum Messen des Blutzuckerspiegels von denen Google im Januar berichtet hatte.

Google_Contactlense_Camera

Das neu beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) eingereichte Patent legt nun noch eins oben drauf, denn es verbindet die smarte Kontaktlinse mit einem Aufnahmesystem sprich einer Kamera. Das Kamerasystem in der Kontaktlinse schickt die Bilder dann an ein Verarbeitungssystem wie z.B. ein Smartphone wo die Bilder analysiert und aufbereitet werden. Auf diese Weise wäre es möglich sehbehinderten Menschen gewisse Funktionalitäten einer visuellen Erkennung zu ermöglichen.

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Google_Contactlense_Camera_2Auf einem weiteren Bild demonstriert Google ein mögliches Anwendungsszenario, wobei die smarte Kontaktlinse seinen Träger vor möglichen Gefahren im Straßenverkehr wie Überquerungen, Ampeln oder Autos warnt. Laut Google soll das Kamerasystem der Kontaktlinse in der Lage sein Bilder in kurzen Zeitsabständen zu liefern um so die Positionen von bewegte Objekten wie Autos oder auch Radfahrern zu berechnen.

Wieder ein anderes Beispiel untermauert meine zuvor geäußerten Theorien (Google kauft Boston Dynamics…), dass sich Google langfristig zu einer Art „Cyberdine Systems“ wie in den Terminator Filmen entwickeln könnte.

Google_Boston_Dynamics_Robot_3So sieht ein Punkt des Patentantrags den Einsatz der Kamera Kontaktlinse zum Erkennen von Verdächtigen vor. In Googles Beispiel nimmt ein Gesetzeshüter bei einer Fahrzeugkontrolle ein Bild des Kontrollierten auf, welches daraufhin in Sekundenschnelle mit einer Datenbank oder einer Fahndungsdatei abgeglichen wird. Einsatzorte dieser Technologie könnten z.B. Grenzkontrollen an Flughäfen sein, aber auch Personen-Abfragen in Bürgerämtern ließen sich so organisieren. Vorbei die Zeiten der umständlichen Eingabe von Personendaten per Computer, wobei wir uns so wieder ein Stückchen mehr dem totalen Überwachungsstaat nähern.

Welche Einsatzgebiete könntet ihr euch für diese Technologie vorstellen? Ich warte gespannt auf eure Kommentare!

 

Quelle:

Patent Bolt

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