Motorola Moto E Specs geleakt – wird das 100 Euro Smartphone Realität?

Motorola_Moto_E_Specs

Motorolas Moto G gehört unbestritten zu den Besten Smartphones die man aktuell für unter 200 Euro kaufen kann. Noch unter Führung von Google konzipiert ist das Moto G mit 4,5 Zoll Display und Quad-Core CPU das meistverkaufte Motorola Smartphone überhaupt. Um diesen günstigen Preis zu garantieren haben die Marketingstrategen allerdings auf die Beilage eines Ladegerätes verzichtet und auch bei der Qualität der verbauten Kamera muss man Abstriche in Kauf nehmen.

Anscheinend soll das preisgünstige Moto G aber keineswegs das untere Ende der Fahnenstange markieren wie jetzt ein geleaktes Datenblatt der italienischen Androidworld beweist. Demnach soll der kleine Bruder des Moto G den Namen Moto E tragen und von den Spezifikation noch ein gutes Stück unter dem Quad-Core Blockbuster angesiedelt sein. Angefangen von einem um 0,2 auf 4,3 Zoll geschrumpften Display besteht aber der wesentliche Unterschied zum Moto G in der CPU Ausstattung des Moto E. Während im Moto G ein 1,2 Ghz getakter 4-Kerner seine Arbeit verrichtet setzt die neue Lenovo Tochter beim Moto E auf einen 1,2 Ghz „schnellen“ Dual-Core Chip.

Motorola_Moto_G_KitKat_442Beim Arbeitsspeicher (RAM) setzt Motorola in beiden Modellen auf nicht gerade üppige 1 Gigabyte, die aber für den normalen Gebrauch völlig ausreichend sein sollten. Bedenkt man das Android KitKat laut Google ab 512 Megabyte RAM flüssig laufen soll, erscheinen die verbauten 1 Gigabyte fast schon wieder mehr als großzügig. Abgespeckt wurde dagegen der interne Speicher der laut Datenblatt nur magere 4 Gigabyte beträgt. Sollte das Moto E wie auch das Moto G über keinen microSD Kartenslot verfügen dann erscheint mir dieser Wert am äußersten Limit des praktikablen zu liegen. Denn von den 4 GB Speicher müsst ihr in der Praxis nochmals rund 50 Prozent abziehen, die vom Android System in Beschlag genommen werden.

Bei der Kamera setzt Motorola mit 5 Megapixel auf die gleiche Kapazität wie sie im Moto G verbaut ist, während ihr auf der Front des Moto E vergeblich nach einer Fotolinse suchen werdet. Wie oben erwähnt dürfte die Qualität der Kamera einer der größten Kritikpunkte des Moto E darstellen, womit das günstige Motorola Smarty keine Empfehlung für Vielknipser ist. Bleibt die Kapazität des Akkus der mit 1900 mAh nur unwesentlich unter den 2070 mAh des großen Bruders angesiedelt ist.

Abschließend dürfte aber ein weiteres Detail für die Freunde schlanker Smartphones interessant sein, denn mit 6,2 mm wäre das Moto E gerade mal halb so dick wie das Moto G, das es hier auf 11,6 Millimeter bringt. Bleibt die Frage nach dem Preis, der mit dieser Ausstattung vielleicht an oder sogar unter die magische Grenze von 100 Euro fallen dürfte. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt offen ob das Moto E überhaupt in westliche Märkte wie nach Europa geliefert wird. Denkbar wäre auch, das Lenovo mit dem sehr günstigen „Moto E“ Märkte wie Südamerika und Afrika beliefert während man mit der Marke Lenovo Asien versorgt. Was haltet ihr von einem Moto E für um die 100 Euro, Interessant oder zu schwach auf der Brust? Ich freue mich auf euer Feedback!

 

Quelle:

AndroidGuys

 

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