Archos ArcBook – Android Netbook mit 10,1 Zoll Touchdisplay für 170 Euro

Archos_ArcBook_170Euro

Seit Jahren ist der französische Multimediahersteller für seine günstigen Tablets und neuerdings auch Smartphones bekannt. Mit der Vorstellung des Archos „ArcBook“ einem Netbook mit Android an Bord begeben sich die Franzosen wieder einmal auf neues Terrain. Mit 170 Euro kostet das ArcBook soviel wie ein Mittelklasse Smartphone und dürfte gerade deshalb recht attraktiv sein.

Archos_ArcBook_170Euro_2Das Mini Laptop ist mit einem 10,1 Zoll großen Multitouch Display ausgestattet, der aber nur über eine magere Auflösung von 1024 x 600 Pixel verfügt. Auf der Frontseite hat Archos 2 Lautsprecher und eine nicht näher bezeichnete Kamera verbaut, die wohl maximal den Ansprüchen eines Videochats genügen dürfte. Das Keyboard ist fest fixiert und kann auch nicht wie bei anderen Hybriden um seine Achse in den sog. Tabletmode gedreht werden. Die Tastatur ist mit einem Touch Mouse Pad mit Single Click Button ausgestattet und beinhaltet spezielle Funktionstatsten für Android.

Archos_ArcBook_170Euro_1Im Innern des Lap-Droiden hat Archos den RK3168 eine 1,2 Ghz schnelle Dual-Core CPU von Rockchip verbaut, die auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 8 Gigabyte Flash-Speicher zugreifen kann. Über den integrierten microSD Kartenslot kann der Speicher um maximal 64 Gigabyte erhöht werden, was angesichts des geringen internen Speichers anzuraten ist. Archos hat dem ArcBook zwei microUSB 2.0 Ports und einen vollwertigen USB 2.0 Port mit Host Modus spendiert, der den Anschluss externer Geräte wie Festplatten und Speichersticks unterstützt. Erwähnenswert ist der integrierte Lithium Polymer Akku, der mit einer Kapazität von 8000 mAh für einige Stunden Laufzeit sorgen dürfte.

Softwaretechnisch ist auf dem ArcBook Android Jelly Bean 4.2 sowie die Apps Office Suite Pro 6 von Mobile Systems und die Archos Media Suite installiert. Dazu besitzt das ArcBook Vollzugriff auf Googles Pay Store mit dem sich weitere Apps nachinstallieren lassen. Mit 1,28 Kilogramm ist das ArcBook nicht gerade ein Leichtgewicht, was aber hauptsächlich an der vollwertigen QWERTY Tastatur und dem integrierten Akku liegen dürfte.

Als Fazit kann man festhalten, das man für den herausragend günstigen Preis von 170 Euro einige Abstriche bei der Performance der CPU und der Auflösung des Displays in Kauf nehmen muss. Falls ihr aber ein günstiges Surfbrett mit vollwertiger Tastatur sucht, dann dürfte das ArcBook genau das Richtige für euch sein. Im Vergleich dazu gibt es für 100 Euro mehr eine ganze Reihe guter Chromebooks. Wie findet ihr das ArcBook von Archos? Eure Kommentare sind wie immer willkommen!

 

Quelle:

Archos

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