Xposed Framework – Update auf v2.6 bringt umfangreiches Facelift

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Die Root Junkies unter euch werden das Xposed Framework sicherlich schon länger kennen denn mit seinen über 300 Modulen lassen sich unendlich viele Systemeinstellungen und optische Veränderungen vornehmen ohne dabei ein spezielles MOD-ROM installieren zu müssen. Wie schon erwähnt ist eine der Grundvoraussetzungen das ihr auf eurem Androiden Root Zugriff einrichtet und danach das Xposed Framework installiert.

Wie das genau funktioniert habe ich euch in einem meiner Tutorials „Spotify, Soundcloud & Co per AudioCast (Xposed Framework) auf externe Renderer streamen“ erklärt. Beginner sollten sich vor der Erstinstallation unbedingt auf der offiziellen Seite Repo.xposed.info einlesen. Auf der Seite findet ihr nicht nur die jeweils aktuellste Version des Xposed Installers sondern auch eine komplette Übersicht über alle 307 Module, die sich direkt aus dem Xposed Framework installieren lassen. Um die Entwicklung des Frameworks weiter voranzutreiben haben die Macher eine neue Webseite mit Übersetzungen in 31 Sprachen eingerichtet, bei 14 davon werden noch sprachlich Begabte zur Mithilfe gesucht!

Xposed_Framework_2Mit dem Update auf Version 2.6 haben die Macher dem Xposed Framework ein umfangreiches Facelift verpasst und ausser Bugfixes und Performancesteigerungen auch an der Optik gefeilt. Auffälligste Neuerung ist das Icon, das nun ein Display mit angedockten Puzzleteilchen den Modulen zeigt womit der grüne Androide weichen musste. Die Oberfläche des Frameworks lässt sich nun wahlweise neben schwarz auch mit weißem Hintergrund betreiben was deutlich mehr am Akku zieht. Als dritte Option haben die Entwickler noch einen speziellen Schwarz Mode für AMOLED Displays im Programm.

Bei der Nutzung des Xposed Framework solltet ihr niemals vergessen das die Module zum Teil sehr tief ins System eingreifen und es im schlimmsten Fall zu einem Softbrick also einem Nicht-mehr-starten eures Androiden kommen kann. Um dieses Risiko in Zukunft etwas zu minimieren werden ab Version 2.6 per Default nur noch „stabile“ Module mit geringem Bugrisiko angezeigt. Seit ihr euch der Gefahren bewusst könnt ihr die Anzeige der Module auf „Beta (mit einigen Bugs ist zu rechnen)“ oder sogar „Experimentell (hohes Bugrisiko)“ ändern.

Im Moment verwende ich auf meinem Nexus 7 (2013) folgende Module, die ich hier auch verbloggt habe:

XMulti Window (im Stil von Samsungs Multi Window), Gravity Box (Systemeinstellungen ändern), Bubble UPnP AudioCast

Falls ihr selbst zu den Framework Usern gehört und ein für euch besonders interessantes Modul nutzt, das sich lohnt hier genauer vorgestellt zu werden dann her mit euren Ideen!

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