Nielsen Studie „So many Apps, so much Time“ – Nutzungsdauer bei den Apps stark gestiegen, social Media und Suche vorn!

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Mit unglaublichen 1,2 Milliarden Apps ist Googles Play Store mittlerweile so prall gefüllt, dass es rein faktisch für jede Aufgabe eine Anwendung für unsere mobilen Alleskönner geben müsste. So verwundert es wenig was uns die neue Studie der US Marktforscher von Nielsen bezüglich des Nutzungsverhalten der User mit ihren Apps offenbart. Betrachtet wurde dabei ein Zeitraum von 2 Jahren beginnend ab dem 4. Quartal 2011- 4.Q.2013.

Lag die monatliche Nutzungsdauer die wir mit unseren Apps verbringen in 2011 noch bei 18,18 Stunden, so erhöhte sich dieser Wert bis Ende 2013 um satte 65% auf jetzt 30 Stunden und 15 Minuten. Ein Grund für die erhöhte Nutzungsdauer liegt wohl in der absoluten Anzahl der Apps begründet, die sich von 600000 in 2011 bis heute mehr als verdoppelt haben. Wesentlich entscheidender für dieses Ergebnis dürfte aber die technische Entwicklung bei Smartphones & Tablets gewesen sein, die sowohl leistungstechnisch aber auch in Größe und Qualität der Displays deutlich zugelegt haben. Damit einhergehend hat dies das Nutzerlebnis positiv beeinflusst, was wohl nicht zuletzt auch an der qualitativen Verbesserung einiger Blockbuster Apps liegt.

Genutzte Apps pro Monat von 23,5 auf 26,5 gestiegen

Trotz dieser immensen Zunahme an Apps hat sich die Anzahl der pro Monat real genutzten Apps von 23,3 (2011) auf jetzt 26,5 (2013) nur unwesentlich erhöht, was wohl nur bedeuten kann das der Durchschnittsuser mit Roundabout 30 Apps zufrieden durchs Mobile Life schlendert. Was die Anbieter populärer und millionenfach herutergeladener Apps freuen wird, dürf26 Minutente für die Entwicker unbekannter oder auch neuer Anwendungen zunehmend zu einem ernsthaften Problem werden. Die Frage warum sollte ein User gerade diese oder jene Camera oder Musikplayer App verwenden wird oftmals vom Bekanntheitsgrad sowie den unique Features einer App entschieden. Da ich mich keinesfalls als durchschnittlichen User bezeichne ist auch mein Nutzungsverhalten ein völlig anderes. Aktuell habe ich ca. 210 Apps auf meinen 3 Androiden und hatte insgesamt rund 800 Stück, wenn auch manche nur kurz zum Testen installiert.

Monatliche App-Nutzungsdauer nimmt mit zunehmendem Alter ab

Nielsen_Studie_So_many_Apps_so_much_Time_1Die nächste Grafik beschäftigt sich mit den Nutzungszeiten in den unterschiedlichen Altersgruppen, wobei fast klar sein dürfte das die Gruppe der jüngeren Nutzer (18-24) um einiges länger mit ihren mobilen Spielzeugen hantiert als die Altersgruppen darüber. Mit 37,6 Stunden liegt die monatlich App-Nutzungsdauer deshalb auch fast doppelt so hoch wie die 21,21 Stunden der Gruppe 55+.

Während die monatliche App-Nutzungsdauer mit zunehmendem Alter immer weiter sinkt, fallen parallel dazu die genutzten Apps von durchschnittlich 28 bei den 18-24 Jährigen auf 22 bei den über 55 Jährigen. Mit 11 Stunden wird übrigens die meiste Zeit mit der Nutzung von social Media Apps sowie der profanen Suche verbracht, die aber ein wesentliches Element zum Aufspüren von Wissens-Quellen und damit unserer weltweit vernetzten Welt darstellt.

Nutzungsdauer bei den App-Kategorien: Kamera, Entertainment sowie News & Informations legen überproportional zu

Nielsen_Studie_So_many_Apps_so_much_Time_2Bleibt zum Schluß der Blick auf die Entwicklung der einzelnen App-Kategorien wo sich seit 2012 speziell der Bereich der Kamera-Apps mit einer Zunahme von 26 Minuten auf 1 Stunde 1 Minute um 131 Prozent überproportional verbessert hat. In aller erster Linie hängt dies natürlich mit den stark verbesserten Kameramodulen zusammen, die in den aktuellen Smartphones verbaut sind.

An zweiter und dritter Stelle mit Zuwächsen von 71% bzw. 55% rangieren die App-Kategorien Entertainment sowie News & Informations. Mit 6% und 9% verzeichnen dagegen die Kategorien Travel und Communications die geringste Zuwäche bei der Nutzungsdauer, was mich zumindest in Bezug auf die Reise-Apps ein wenig überrascht. Vielleicht ist es aber so das im Gegensatz zum allgemeinen Online Shopping Boom die Buchung einer Reise noch immer am Liebsten in einem Reisebüro vorgenommen wird.

Als Fazit möchte ich festhalten das parallel zur Leistungssteigerung bei den Androiden das individuelle Nutzerlebnis bei den Apps steigt und die mobilen Devices sich mehr und mehr zur Hauptgeräteklasse vor den stationären PC`s und Laptops etablieren. Ausserdem dürfte jedem klar sein das aufgrund der gigantischen App-Anzahl nahezu für jeden Zweck die passende App im Play Store zu haben ist, nur das Finden wird oft zum Problem.  Wie sieht euer persönliches Nutzungsverhalten in Bezug auf Nutzdauer und Anzahl der Apps auf euren Androiden aus? Ich warte gespannt auf eure Kommentare!

 

Quelle:

Nielsen

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