Review „Samsung Galaxy Tab S 8,4“ – Geballte Power & Eleganz umrahmt von einem brillianten Super AMOLED Display

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Die Philosophie hinter dem Erfolg des Smartphone und Tablet Herstellers Samsung basiert zu einem guten Teil auf dem lückenlosen Angebot an verfügbaren Gerätegrößen. Ende 2012 hatten die Südkoreaner den damaligen Smartphone Weltmarktführer Nokia vom Thron gestoßen und behaupten diesen Platz bis heute mit großem Abstand vor ihren Mitbewerbern.

Samsung_Galaxy_Tab_S_1Der jahrelange Boom bei den Smartphones hat nun seit einiger Zeit auch den Tablet Bereich beflügelt, der mit leistungsstarker Hardware und hohen Display-Auflösungen zunehmend interessante Geräte hervorbringt. Mit seinem 7 Zoll Galaxy Tab hatte Samsung im September 2010 im Rahmen der IFA in Berlin das erste androidbasierte Tablet überhaupt vorgestellt.

Fast 4 Jahre später im Juni 2014 präsentierte Samsung auf einem Event in New York mit der Galaxy Tab S Serie seine neuesten Vertreter aus dem Tablet Bereich. Seit kurzem halte ich nun mein eigenes Galaxy Tab S (SM-T700) Testmodell in den Händen, das ich im Rahmen einer Samsung Tester-Ausschreibung erhalten habe. Das 8,4 Zoll große Tab S ist das erste Samsung Tablet das über ein Super AMOLED Display plus WQXGA Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln verfügt. Im folgenden Review werde ich das Galaxy Tab S näher beleuchten und euch einige interessante Funktionen näherbringen.

Unboxing, Look & Feel

Wer in letzter Zeit ein aktuelles Produkt der Südkoreaner erworben hat wird sie kennen, Samsungs hellbraune Geräteverpackung in der auch das Galaxy Tab S daherkommt. Im Innern der BOX finden sich neben dem eigentlichen Tab das nochmals in eine weiche Hülle aus Vlies verpackt ist der obligatorische Ladestecker nebst microUSB Kabel und einem Quick Start Guide. Die Box wirkt solide, größere Treffer z.B. im Online Postversand dürfte sie aber kaum unbeschadet überstehen.

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_UnpackMein Testmodell in Titanium Bronze wurde mir durch einen Express Versanddienst geliefert und ist daher absolut einwandfrei bei mir angekommen. Nach dem Entfernen der Vlies Hülle offenbart sich mir das Galaxy Tab S in seiner ganzen Schönheit. Mit gerade mal 6,6 mm Dicke und einem Gewicht von nur 294 Gramm wirkt das Tab S extrem dünn aber keineswegs zerbrechlich. Auf der Rückseite besitzt das Tab S die gleiche golfballartige Struktur wie ich sie schon von meinem Galaxy S 5 her kenne. Dadurch liegt das Tablet griffig und rutschfrei in der Hand und kann auch einhändig (zumindest bei meinen großen Händen) bedient werden.

Die rückseitig verbaute 8 Megapixel Kamera steht ein wenig aus dem Gehäuse hervor, wird aber durch einen kleinen Rahmen geschützt. Unterhalb der Autofokus Kamera befindet sich zudem ein LED Flashlight.

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_KameraFalls ihr euch über die beiden Löcher auf der Rückseite wundert, dann sei euch gesagt dass es sich dabei nicht etwa um eine Art Aufhänger für die Wand oder um Miniatur Bassreflex Öffnungen handelt, sondern vielmehr um Befestigungen für ein Flip Cover von Samsung.

Im Gegensatz zu den meisten Galaxy Smartphones hat Samsung sowohl den Power Button als auch die Lautstärkewippe auf der rechten Seite angebracht, womit die linke Seite völlig leer bleibt. Diese Anordnung macht Sinn, denn stellt man das Tab S im Querformat auf einen Ständer lässt sich das Tablet komplett von oben bedienen.

Durchdacht ist auch die Anordnung der beiden Lautsprecher Grills die jeweils Oben und Unten dezent in den Gehäuserahmen integriert wurden. Unterhalb der Bedienbuttons findet sich noch eine Infrarot LED sowie der microSD Kartenslot mit dem sich das Tab S um weitere 128 Gigabyte erweitern lässt. Am unteren Ende des Tabs ist zudem der microUSB Slot und der 3,5 mm Kopfhörer Anschluss angebracht.

Zum besseren Größenvergleich habe ich das Galaxy Tab S 8.4 einerseits dem Galaxy Note 3 und dem Galaxy S5 gegenübergestellt, zum anderen LG`s G PAD 8.3 und dem Nexus 7 (2013)

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Bewertung Verpackung 4 Punkte / Design 5 Punkte:  Die BOX ist solide, erscheint mir aber zu wenig stabil, was speziell im Online Postversand zu Problemen führen könnte. Das Design würde ich am liebsten mit 6 Punkten bewerten, da dass Tab S nicht nur wunderschön, leicht und grazil in der Hand liegt sondern durch eine Eleganz besticht die es zu einem absoluten Hingucker machen.

Einschalten und Inbetriebnahme

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_2Wie bei jedem Androiden steht auch beim Tab S nach dem ersten Einschalten die Einrichtung der Sprache, das Login in ein Wlan Netzwerk sowie die Wahl des Google Accounts und falls vorhanden des Samsung Kontos bevor. Vor dem Start solltet ihr euch alle notwendigen Daten zurechtlegen, denn dann dauert die ganze Prozedur in der Regel keine 5 Minuten und könnte selbst von einem Kind erledigt werden.

Direkt nach der Erstinstallation erwartet euch ein kleines Update von knapp über 40 Megabyte, das lediglich der System-Stabilität des Tablets dient. Die Installation dauert nur wenige Minuten.

Freier Benutzerspeicher bei 9,86 Gigabyte

Die Betriebssystemoberflächen aktueller Smartphones & Tablets zapfen zur Darstellung all ihrer Funktionen meist mehrere Gigabytes des zur Verfügung stehenden Benutzerspeichers ab. Beim Galaxy Tab S werden direkt nach der Ersteinrichtung 4,42 GB vom System und weitere 1,7 GB von sonstigen Dateien belegt, sodaß ca. 9,86 GB an Nutzspeicher der integrierten 16 Gigabyte zur freien Verfügung übrig bleiben.

Bewertung Inbetriebnahme: 5 Punkte

Antutu Benchmark von 31032 Punkten

Im Innern des mit Android Kitkat 4.4.2 betriebenen Tabs S verrichtet die hauseigene Exynos 5420 Quad-Core CPU ihren Dienst, die es auf eine Taktfrequenz von 1,9 Gigahertz bringt. Dem Prozessor zur Seite stehen satte 3 Gigabyte an Arbeitsspeicher sowie eine Mali T-628 GPU (Graphical Processing Unit), die für die superscharfe Anzeige verantwortlich ist. Der Benchmark Wert im Antutu liefert respektable 31032 Punkte während Geräte wie das Galaxy Note 3 und auch das Galaxy S5 auf Werte von ca. 35000 Punkten kommen. Mein knapp 1 Jahr altes Nexus 7 (2013) Tab bringt es dagegen auf einen Wert von 20479 Punkte.

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Kontrastreiches Super AMOLED Display, auch geeignet für den Ausseneinsatz

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_9Sind die Formalitäten erstmal erledigt erwartet euch ein extrem farbintensives Display wie ich es selten zuvor bei einem Tablet in dieser Brillianz erlebt habe. Selbst mein Nexus 7 mit seinem Full-HD Display sieht gegen den Super AMOLED Screen des Tab S ein wenig blass aus. Der Bildschirm bietet poppige Farbkontraste der Extraklasse gepaart mit tiefem Schwarz und sehr hellem Weiß.

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_4Zudem erlaubt die außergewöhnliche hohe Blickwinkelstabilität ein Betrachten des Bildes von der Seite ohne das irgendwelche Farbverfälschungen auftreten. Beim Super AMOLED Bildschirm des Tab S handelt es sich um ein sog. Adaptives Display, d.h. Farben, Sättigung und Schärfegrad werden aktiv an das jeweilige Umgebungslicht angepasst.

Ein Problem der meisten AMOLED Displays bestand aber zumeist in ihren schlechten Anzeigequalitäten im Außeneinsatz und im speziellen bei starker Sonneneinstrahlung. Meine Tests mit dem Galaxy Tab S haben ergeben das sich der Bildschirm auch draußen sehr gut ablesen lässt. Bei starker Sonneneinstrahlung bedarf es allerdings der maximalen Helligkeitsstufe um die Darstellung auf dem Display noch gut zu erkennen. Im Gegensatz zu meinem Galaxy Note 3 & Galaxy S5 lässt sich das Display des Galaxy Tab S aber deutlich besser ablesen.

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_5Ein weiteres Highlight ist die WQXGA Auflösung von 2560 x 1600, die Texte knackscharf abbildet und deutlich mehr Informationen auf das Display bringt. Als Vergleich habe ich wieder mein 7 Zoll großes Nexus 7 (2013) herangezogen das Einträge der Google+ App in nur einer Spalte darstellt während das Galaxy Tab S diese zweispaltig anzeigt. Im Portrait Mode werden Internetseiten in vollem Umfang dargestellt wodurch das nervige Hin- und Herwischen von Links nach rechts entfällt.

Großzügigkeit herrscht auch bei der Darstellung der geräteeigenen Einstellungen, wobei man auf der linken Seite die einzelnen Menüpunkte findet und auf der rechten Seite die Parameter angezeigt werden.

Dasselbe Spiel in Samsungs E-Mail App die zumindest im Landscape Mode die Email Header linker Hand und den Text der Mail daneben darstelllt.

Bewertung Display: 5 Punkte Das Super AMOLED WQXGA (2560 x 1440) Display liefert überragende Farben und eine Darstellung der Extraklasse und das auch im Außenbereich

Benutzerprofile & Fingerprintscanner einrichten

Benutzerprofile

Eine Besonderheit des Galaxy Tab S besteht in der Möglichkeit separate Benutzerprofile anzulegen wie man das auch von der PC-Welt her kennt. Dabei wird der Benutzer den man bei der Ersteinrichtung des Tablets anlegt zum Besitzer. Nur diesem ist es letztendlich möglich die anderen Nutzer anzulegen, zu modifizieren oder die Nutzerprofile bei Bedarf wieder zu löschen.

Um weitere Nutzer anzulegen wählt ihr im Menü „Einstellungen -> Gerät“ den Punkt „Benutzer“ aus. Bei den Benutzerprofilen unterscheidet Samsung in Voll-Profile und eingeschränkte Profile. Während die Voll-Profile Zugriff auf alle Apps des Tablets erhalten und ihnen sogar erlaubt ist neue Accounts für Google, Samsung & Co anzulegen lässt sich der Zugriff bei den eingeschränkten Profilen gezielt steuern.

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In einer Übersicht werden alle ausführbaren Apps angezeigt, die sich dann entweder per Klick aktivieren oder eben ausblenden lassen. So ist es mit einem eingeschränkten Profil möglich den sog. Kiosk Mode einzurichten bei dem der User nichts weiter nutzen darf wie den Webbrowser. Für Kinder lässt sich ein kindgerechtes Profil mit ausgewählten Spielen und Apps zusammenklicken. In diesem Zusammenhang sollte aber auch erwähnt werden das Samsung einen speziellen „Kindermodus“ bietet, der bei Ausführung eine vorkonfigurierte Oberfläche und eine Anzahl kinderfreundlicher Apps liefert.

Eine ganze Reihe der Samsung eigenen Apps wie E-Mail, Hilfe, S-Planner, KNOX, SideSync 3.0, WebEx, Kindermodus, Remote PC sowie die Google Apps Google+, Google Fotos und Hangouts werden dagegen nicht von den eingeschränkten Profilen unterstützt. Auch der Cloudstorage Dienst Dropbox lässt sich nicht ausführen. Zusammengefasst halte ich den Multiusermodus trotzdem für ein echt sinnvolles Features, was speziell für Familien und kleinere Firmen eine interessante Alternative für die gemeinsame und dennoch persönliche Nutzung des Tab S sein dürfte.

Bewertung Benutzerprofille: 5 Punkte

Fingerprintscanner

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_7Wie bei Samsungs Galaxy S5 ist auch das Galaxy Tab S 8.4 mit einem Fingerprintscanner in der Hometaste ausgestattet, der den Sperrbildschirm (Lockscreen) vor unberechtigtem Zugriff Dritter schützt. Die Einrichtung des Features erfolgt über das Menü „Einstellungen -> Gerät -> Fingerprintscanner“.

Um einen Finger zu registrieren muss der User den Auserwählten mindestens 8x im Fingerabdruck-Manager einscannen. Durch diese hohe Anzahl an Fingerprofilen soll die bestmögliche Erkennung beim Entsperren gewährleistet werden. Bis zu 3 separate Finger lassen sich auf diese Weise pro Benutzer registrieren. Alternativ kann natürlich auch ein Passwort zum Entsperren festgelegt werden.

Die Erkennung beim Entsperren verläuft einwandfrei und wird zumeist beim ersten oder maximal zweiten versuch erkannt. Weitere Funktionen wie die Bestätigung des Samsung Kontos per Fingerabdruck oder das mobile Bezahlen mittels Paypal lassen sich ebenfalls einrichten.

Die einzige Kritik, die ich auch schon im Zusammenhang mit der Vorstellung des Features beim Galaxy S5 geäußert habe besteht in der Speicherung der Fingerabdrücke auf dem Gerät. Da eine hundertprozentige Sicherheit niemals gewährleistet werden kann wie ein Hack des CCC (Chaos Computer Club) bewiesen hatte, bekomme ich bei der Nutzung dieses für den Menschen unverwechselbaren Kennzeichen leichte Bauchschmerzen.

Bewertung Fingerprintscanner: 3 Punkte (aber nur aufgrund meiner Sicherheitsbedenken nicht wegen des Handlings das erstklassig funktioniert)

Special Features Multiwindow, Side Sync & Hancom Office App

Multiwindow

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_8Eine weitere interessante Funktionen ist mir seit den Tagen des Galaxy Note 2 bekannt. Denn mit Release von Samsungs S-PEN Phablet im Spätsommer 2012 hat auch das Multi-Window Feature erstmalig auf einem Samsung Smartphone Einzug gehalten. Multi-Window bedeutet das parallele Nutzen (echtes Multitasking) von 2 Apps, die durch einen Splitscreen getrennt übereinander (Portrait Mode) oder nebeneinander (Landscape Mode) ausgeführt werden.

Beim Galaxy Tab S wird die Multi-Window Sidebar ganz einfach aktiviert indem ihr diese von rechts nach links in den Bildschirm wischt. Auf der Seitenleiste befinden sich die Multi-Window fähigen Apps, die dann per Drag and Drop auf das Display gezogen werden. Nach Auswahl der 2. App wird der Bildschirm mittig geteilt und ihr könnt wie auf dem PC mit 2 Apps gleichzeitig arbeiten. Die Größe der Trennlinie lässt sich individuell von links nach rechts und umgekehrt verschieben, je nachdem welcher App ihr mehr Platz auf dem Display zugesteht. Zudem hat Samsung in der Mitte der Trennlinie ein Floating Menü platziert über das sich die Position der beiden Fenster vertauschen oder eine App auf Vollbild zoomen lässt. Desweiteren wird von einigen Apps das Kopieren von Texten, Screenshots und Bildern untereinander unterstützt.

Benutzt ihr ein App Paar besonders häufig besteht die Möglichkeit über das Bearbeiten Menü in der Multi-Windows Seitenleiste ein Gruppenpaar zu definieren. Zukünftig müsst ihr dann nur noch das Icon des Gruppenpaares auf den Screen ziehen und beide Apps stehen bereit. Die Apps in der Seitenleiste lassen sich natürlich ganz nach euren Vorlieben sortieren. Leider unterstützt Multiwindow nur die Verwendung ausgewählter Apps. Von mir häufig genutzte Apps wie Dropbox und Google+ fehlen, weshalb ich bei der Bewertung einen Punkt abziehe.

Bewertung Multiwindow: 4 Punkte

Side Sync 3.0

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_11Mit Side Sync 3.0 habt ihr die Möglichkeit euch den Bildschirm eures Smartphones auf das Tablet Display zu holen und das Handy vom Tab fernzusteuern. Die Verbindung kann dabei sowohl per USB Kabel als auch per Wlan d.h. Wifi Direct erfolgen. Grundsätzlich werden von Side Sync nur Samsung Smartphones mit Android 4.0 und höher unterstützt – meine beiden eigenen Geräte das Galaxy S5 und das Note 3 sind auch darunter. Eine vollständige Liste der aktuell unterstützten Modelle findet ihr auf Samsungs Hilfe Seiten zu Side Sync. Neben der Verbindung zum Galaxy Tab S könnt ihr eine Side Sync Verbindung auch von einem PC zu eurem Samsung Smartphone herstellen. Leider ist auch diese Feature nur auf Samsung Modelle beschränkt.

Um eine Verbindung per Side Sync herzustellen müsst ihr die Side Sync 3.0 App neben dem Tab S auch auf eurem Smartphone installieren. Nach der Installation erkennt das Tab automatisch das Side Sync fähige Gerät und ihr stellt per Klick die Verbindung her. Das Remote Display des Smartphones kann neben der original Anzeige auch in Vollbild dargestellt werden. Darüberhinaus lässt sich das virtuelle Smartphone durch Klick und Ziehen über die rechte untere Ecke stufenlos skalieren.

Das wohl interessanteste Feature von Side Sync ist die Möglichkeit des Datentransfer von Mediendateien, was ganz easy per Drag & Drop geschieht. Nach Auswahl einer Datei auf dem virtuellen Smartphone haltet ihr diese mit dem Finger und zieht sie auf das Display des Tab S, worauf sich der Samsung eigene Dateimanager öffnet. Nach Bestätigung in welchen Ordner ihr die Datei kopieren möchtet beginnt die Datenübertragung vom Smartphone zum Galaxy Tab S.

Das 55 Megabyte großes Testfile wurde per Side Sync in gerade mal 5 Sekunden übertragen. Zusätzlich unterstützt Side Sync das Kopieren von Texten per Copy & Paste, die sich dann ganz bequem in eine E-Mail oder Office App wie Hancom Office übernehmen lässt.

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In der Kombination mit einem Galaxy S5 lässt sich mit Side Sync sogar auf dem Tab S telefonieren. Möglich macht dies die bedingte Rufweiterleitung, die nach der Wahl des gewünschten Kontaktes den Ton komplett auf das Tablet umleitet. Momentan ist dieses Feature aber ausschließlich dem Galaxy S5 vorbehalten, weitere Modelle sollen aber folgen. Auf jeden Fall ist Side Sync ein Feature das mich absolut fasziniert und das ich wohl regelmäßig einsetzen werde. Allerdings würde ich mir wünschen das Side Sync auch mit anderen PC-Herstellern zusammenarbeit außer nur mit den Samsung eigenen Geräten!

Bewertung Side Sync 3.0: 5 Punkte

Hancom Office

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_13Auf dem Galaxy Tab S steht euch die Vollversion von Hancom Office zur Verfügung mit dem sich Dokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen erstellen und bearbeiten lassen. Die Bearbeitung von Dokumenten in Hancom Office verläuft ähnlich der in MS-Office und kann dementsprechend auch mit reichhaltigen Layout Möglichkeiten glänzen. Keine Frage das Hancom Office sich auch auf die Bearbeitung der populären Office Formate „doc“, „ppt“ & „xls“ für Word, Powerpoint & Excel versteht. Darüberhinaus lassen sich Word Dokumente mit einem Klick in PDF Files umwandeln, was meist nur kostenpflichtige Apps beherrschen.

Dokumente lassen sich sowohl lokal als auch von den Speichern der bekannten Cloudstorage Anbieter Dropbox, Google Drive & Microsofts One Drive laden. Um ein neues Dokument anzulegen startet ihr die App HWord und legt per „Neu“ ein leeres Dokument an. Hancom Office verfügt direkt zu Beginn über eine große Auswahl von Schriftarten mit dem sich recht intuitiv sehr ansprechende Dokumente erstellen lassen.

In meinem Praxistest habe ich ein HWord Dokument mit verschiedenen Schriftwarten erstellt und dazu ein Foto eingefügt, welches sich wunderbar auf die gewünschte Größe skalieren lässt. Das fertige Dokument wurde dann innerhalb der Hancom App per Senden Menü direkt als Attachement in meine E-Mail App eingefügt. Als weitere Sende Möglichkeiten stehen neben den Mail Apps auch noch Evernote, die Clouddienste Dropbox & Drive aber auch die direkte Übertragung per Bluetooth und Wifi Direct zur Verfügung.

Selbstverständlich bietet Hancom Office auch ein Widget für den Homescreen wobei sich das Utility auf das Anzeigen einer Liste der Dokumente beschränkt und bei Klick sofort zu Hauptanwendung wechselt. Generell hat mich Hancom Office als Office App auf dem Galaxy Tab S überzeugt, womit ich auch hier die volle Punktzahl vergebe.

Bewertung Hancom Office: 5 Punkte

Galaxy Gifts, die exklusiven Dreingaben für das Galaxy Tab S

Samsung_Galaxy_Tab_S_ReviewBleibt zum Schluß meines Reviews die Erwähnung der Galaxy Gifts, womit Samsung exklusive Software Zugaben und Abonnements bezeichnet. Auch das Tab S macht hier keine Ausgabe und kommt gleich mit einer ganzen Reihe an Bonusangeboten. Darunter befinden sich zeitlich limitierte Abos für den Spiegel Online, das Musikstreaming Portal Vidzone und RTL Livestream. E-Books und Magazine werden von CQ, Voque, The Economist und Kindle Books beigesteuert. Angebote der New York Times und Bloombergs Businessweek+ sind schon auf dem Tab S vorinstalliert.

Für längstens 6 Monate könnt ihr außerdem den Musikstreaming Dienst Deezer nutzen, dessen Musikquellen sich auch über den Chromecast Stick an Heimgeräte wie Smart-TV`s streamen lässt. Kostenlose Apps wie Samsung Kick, Asphalt 8, Cut the Rope & Fruit Ninja stehen ebenfalls für die Tab S User bereit. Dazu kommt die oben vorgestellte Hancom Office App als Vollversion, ein auf 2 Jahre begrenzter Dropbbox Speicher von 50 GB, Probeabos von Cisco`s WebEX und Pocket sowie Rabattangebote von Paypal.

Vor allen Dingen die kostenlose Probeabos aus dem News- und Entertainment finde ich persönlich recht interessant. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit in die Dienste und dessen Handling hineinzuschnuppern bevor man sich finanziell an ein Abonnement bindet.

Bewertung Galaxy Gifts: 5 Punkte

Samsung Galaxy Tab S 8.4 Testbilder

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Fazit:

Als Blogger hatte ich schon unzählige Tablets und Smartphones diverser Firmen zum Test aber Samsungs Galaxy Tab S macht hier in Punkto Design und technischer Daten ganz klar eine Ausnahme. Nie zuvor habe ich solch ein farbintensives und brilliantes Display gesehen wie das Super AMOLED des Tab S. Fasziniert war ich vor allen Dingen von der überaus guten Anzeige bei Sonneneinstrahlung.

Samsung_Galaxy_Tab_S_Review_14Persönlich nutze ich meine Tablets neben dem Testen von Systemen & Apps hauptsächlich für Entertainment aller Art. Das Galaxy Tab S eignet sich entgegen der allgemeinen Meinung sogar recht gut als Digitalkamera was ihr anhand der beigefügten Bilder von meinem Streifzug durch meine Heimatstadt Heidelberg recht gut erkennen könnt. Ein weiteres Faible von mir ist das Streamen von Musik und Filmen wobei sich das Galaxy Tab S nahtlos in meine Gerätelandschaft aus Samsung Smart-TV und meinen beiden Galaxy Smartphones integriert. Aber selbst wenn kein anderes Abspielgerät zur Verfügung steht macht das Tab S mit seinen seitlich angebrachten Stereo Lautsprechern eine gute Figur. Wie mein Nexus 7 (2013) eignet sich auch das Galaxy Tabs S  sicherlich perfekt um mir die Zeit auf meinen häufigen Zugfahrten zu vertreiben.

Qualitativ und Leistungstechnisch ist das Galaxy Tab S 8.4 sicherlich ein absolutes Schmuckstück, mit 392 Euro für das Wlan Modell aber nicht ganz billig wie ich finde. Für das LTE Modell müsst ihr nochmals 100 Euro oben drauf legen. Was haltet ihr von Samsungs neuem Premium Tablet? Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

 

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