RDIO bietet kostenloses Musik-Streaming für Smartphones & Tablets, ist Spotify besser?

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Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und das Wetter war dieses Jahr nicht gerade ein Hit! Mit der richtigen Musik auf dem Ohr lassen sich aber auch längere Regenphasen ganz gut überbrücken und an dieser Stelle kommen die Musikstreamingdienste ins Spiel. Neben Branchengrößen wie Apple ITunes und Google Play Music haben sich aber auch unabhängige Anbieter wie Spotify längst etabliert. Schon seit Dezember letzten Jahres bietet Spotify neben seinem kostenpflichtigen Angebot das werbefinanzierte Gratishören an, wo man auf den Download der Titel und das unbegrenzte Überspringen von Songs verzichten muss.

RDIO_kostenlos_2Mit RDIO folgt nun ein weiterer Musikstreamingdienst dem Konzept von Spotify und gestattet ab sofort unentgeltliches Gratishören von bis zu 30 Millionen Songs auf Smartphone und Tablet. Rdio wurde im August 2010 gegründet, unter anderem von Janus Friis, der auch den mittlerweile von Microsoft aufgekauften VoIP-Dienst Skype sowie die Tauschbörse Kazaa aus der Taufe gehoben hat. Der Musikstreamingdienst ist in 60 Ländern verfügbar und hat seinen Hauptsitz in San Francisco

Im Vergleich mit Spotify gibt es bei RDIO aber ein paar Unterschiede und die haben meist mit der Abspielreihenfolge der gewählten Songs zu tun. Habt ihr z.B. über die Suchfunktion ein Album eines Künstlers gewählt dann erstellt RDIO auf Basis der Musikrichtung einen Kanal ähnlicher Songs. Dabei kann es passieren das RDIO euch die Songs des Albums nur peu a peu serviert und ihr eine ganze Reihe an Titeln anderer Interpreten vorher hören „müsst“.

Spotify hat das meiner Meinung nach besser gelöst, denn auch hier werden die Songs in zufälliger Reihenfolge gespielt aber dafür nur die Titel des gewünschten Albums. Nicht gewünschte Titel lassen sich bei RDIO bis zu 5x skippen (überspringen) bei Spotify sind es 6 Skips!

RDIO_kostenlos_3Durch das Erstellen von Playlisten habt ihr bei Spotify die Möglichkeit eine Sammlung eurer Lieblingssongs anzulegen, die der Dienst dann in loser Reihenfolge abspielt. Auf Tablets ohne Datenmode (SIM Karte) lässt sich darüberhinaus die Reihenfoge der Titel völlig frei bestimmen. Ganz anders bei RDIO, der aus Titeln in der Playliste wiederum einen Kanal ähnlicher Titel erstellt und diesen dann abspielt.

Beide Diensten gemein ist die ca. 30 sekündige Werbeunterbrechung, die euch in der Regel über das kostenpflichtige Abonnement aufklärt, das jeweils mit 9,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Wie bei Spotify so bietet auch RDIO spezielle Sektionen für Neuerscheinungen, Trends und Empfehlungen an. Mittels Durchsuchen (Browse) lassen sich unter anderem Musik Genres wie Top, Angesagtes, Deutsche Musik, Chill-Out, Classical, Jahrzehnte, Fitness und sogar Christliche Musik durchsuchen und finden. In den Einstellungen finden sich Punkte wie die Audioqualität, die sich außerhalb von Wlan Netzen beschränken lässt. Ein Sleeptimer erlaubt das automatische Abschalten von RDIO in 7 Zeitabschnitten von minimal 15 Minuten über 20, 30, 45, 60, 90 bis längstens 120 Minuten.

Alles in allem erscheint mir RDIO wie ein etwas schlechterer Spotify Klon und würde den Einsatz nur lohnen falls die gewünschten Titel nicht auf Spotify zu finden sind. Nutzt ihr selbst einen Musikstreamingdienst und wenn ja welchen? Ich warte gespannt auf euer Feedback!

Download RDIO aus dem Google Play Store

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Quelle:

Android Schweiz

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