Projekt ARA – modifizierte Version von Android L erlaubt Hot-Swapping der Module

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In den letzten Monaten gab es von Googles Projekt ARA, dem modularen Smartphone aus dem Baukasten nur wenig Neues zu vermelden. Inspiriert von Phonebloks Chef Dave Hakkens hatte Google die von Motorola gegründete ARA Projektgruppe nach der Übernahme des US-Mobilfunkbauers Ende 2013 in die eigenen Reihen eingegliedert. Die Vision hinter dem modularen Smartphone setzt auf einen Austausch schwächerer bzw. defekter Module ohne gleich das ganze Smartphone in die Tonne kloppen zu müssen.

Projekt_ARA_HotSwap_ModuleAktuelle News schwappen nun aus Kalifornien von der Entwicklerkonferenz Linaro Connect zu uns herüber. Wie ARA Projektleiter Paul Eremenko in seiner Keynote verlauten lässt, sei man gerade damit beschäftigt ARA Prototypen mit einer angepassten Version von Android L zu testen. Diese spezielle Version von Android bietet eine Plug & Play Funktionalität, die den Wechsel einzelner Module im laufenden Betrieb (Hot Swap) ermöglichen soll.

Ausgenommen CPU & Display könnte man so recht komfortabel alternative Bausteine wie z.B. ein größeres RAM bzw. Flashspeicher Modul oder ein neue Kameraeinheit ausprobieren. Für die Befestigung der einzelnen Module wird ein Magnet Verschluß sorgen, der den nötigen Halt auf der Hauptplatine garantieren soll.

Projekt ARA Opening Keynote

Projekt_Ara_Hot_Swap_Module_2Ein erster funktionierender Prototyp soll im Dezember 2014 auf der nächsten Entwickler-Konferenz vorgestellt werden. Zum Start der eigentlich ab Anfang 2015 von Google ins Auge gefasst wurde, soll auch ein eigener ARA Shop verfügbar sein über den sich dann direkt die Module diverser Hersteller ordern lassen. Unklar ist bisher die Zahl der Hersteller, die sich an dem Projekt mit dem Bau eigener Module beteiligen. Meiner Meinung nach wird ARA nämlich nur eine Zukunft haben falls eine genügend große Auswahl an unterschiedlich starken Hardware Komponenten zur Verfügung steht, die jeweils die Bedürfnisse einzelner Konsumenten abdecken. Bleibt zuletzt die Frage wie praktikabel das modulare Smartphone bezüglich Design, Bauhöhe, Gewicht sowie der Modulstabilität im realen Einsatz sein wird.

Was haltet ihr vom modularen Smartphone bei dem man sich etliche Komponenten je nach Wunsch wechseln lassen? Interessanter Ansatz oder ein NoGo? Ich warte gespannt auf eure Kommentare!

 

Quellen:

Phonebloks

Android Police

Android Schweiz

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