Google serviert Zahlen zum „Recht auf Vergessenwerden“!

 

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Im Mai diesen Jahres hatte das Urteil des europäischen Gerichtshofes zum sog. „Recht auf Vergessenwerden“ zu einem Aufschrei bei Suchmaschinebetreibern und Online Verlegern geführt. Das Urteil, das es jedem EU-Bürger erlaubt die Löschung bestimmter personenbezogener Suchergebnisse von Google & Co zu verlangen, hat beim Suchmaschinenkönig Google zu einer wahren Flut an Löschanträgen geführt. Der Gerichtshofs hat die Suchmaschinenbetreiber verpflichtet jedes Löschungsersuchen einer Einzelperson zu prüfen und die Ergebnisse nur dann weiterhin anzeigen, wenn ein öffentliches Interesse an den Informationen besteht.

144.954 Löschanträge aus 32 EU-Ländern

Google hat nun in seinem Transparenzbericht aktuelle Zahlen zu den Löschanträgen aus 32 europäischen Ländern veröffentlicht. Demnach habe es insgesamt 144.954 Löschersuchen gegeben, in denen man die Löschung von 497.695 URLs beantragt hat. In 41,8% (170.706) der Fälle ist Google dem Begehren nachgekommen und hat die URLs aus den Suchergebnissen verbannt.

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53% der beantragten URLs in Deutschland gelöscht

Allein aus Deutschland sind insgesamt 24.979 Ersuchen zur Löschung von 88.883 URLs eingegangen. In 53% der Fälle hat Google den Anträgen stattgegeben und so 39820 URLs aus den Suchergebnissen entfernt. Jeder 6. Löschantrag wurde somit aus Deutschland eingereicht, was im Verhältnis zur Anzahl der Einwohner und der Verfügbarkeit an Internetdiensten völlig in der Norm liegen dürfte. Das Land mit den meisten Löschanträgen heißt übrigens Frankreich, gefolgt von Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien.

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Die meisten URLs wiederum hat Google von Seiten wie Facebook, Profilengine, Youtube und Badoo gelöscht. Weitere Zahlen zu den anderen Ländern lassen sich in einer klickbaren Grafik einsehen.

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Gibt es jemanden unter euch, der selbst schon einen Löschantrag gestellt hat und wenn ja wie hat Google entschieden? Ich warte gespannt auf eure Kommentare!

Quelle:

Google Transparenzbericht

 

 

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