Projekt ARA – working Prototyp des modularen Smartphones im Video zu sehen

Projekt_ARA_NK_Labs

Googles Projekt ARA dürfte wohl eine der spannendsten Baustellen sein an der die Google Boys gerade basteln. Inspiriert von Phonebloks Chef Dave Hakkens hatte Google die von Motorola gegründete ARA Projektgruppe nach der Übernahme des US-Mobilfunkbauers Ende 2013 in die eigenen Reihen eingegliedert.

ARA_Projekt_NK_Labs_2Die Vision hinter dem modularen Smartphone setzt auf einen Austausch schwächerer bzw. defekter Module ohne gleich das ganze Smartphone in die Tonne kloppen zu müssen.

Bei aller technischer Raffinesse die in solch einem Projekt steckt sollte man keineswegs den ökologischen Gedanken dahinter unterbewerten. Das Recycling von Smartphones ist kein Kinderspiel, viele Stoffe sind schwer zu trennen und die verklebte Bauweise ist mülltechnischer Bullshit. Dazu kommt das die Leistung aktueller Smartphones für die überwiegende Anzahl der User völlig ausreicht und man gegebenenfalls nur einzelne Komponenten wie den Prozessor oder den Speicher upgraden möchte.

Entwicklerkonferenz für 14. Januar 2015 geplant

ARA_Projekt_NK_Labs_Boston_3All dies könnte Googles Projekt ARA leisten und so soll es wenn alles klappt im Frühling 2015 auch richtig losgehen. Vor dem eigentlichen Release der ersten modularen Smartphones aus dem Baukasten steht eine weitere Entwicklerkonferenz, die am 14. Januar 2015 parallel in den USA und in London stattfinden wird.

Dort wird man dann den im Video zu sehenden Spiral 2 Prototypen vorstellen und weitere Fortschritte und Zeitpläne zum Projekt präsentieren. Außerdem steht auf der Konferenz der Release des ARA SDK (MDK) in Version 0.20 an.

ARA Configurator App konfiguriert 3 Basisgrößen

Projekt_Ara_GrößenÄhnlich Motorolas Konfigurationsapp Moto Maker wird es eine ARA Configurator App geben, mit dessen Hilfe der User sein individuelles ARA Modell zusammenstellen kann. Die Grenze der Modul-Bestückung wird dabei ausschließlich von der Zahl der Steckplätze definiert. Laut Google ist der Release von bis zu 3 Basisgrößen Mini, Medium und Large geplant, wobei das ARA Grundgerüst in Large erst zu einem späteren Zeitpunkt released werden wird. Das Wecheln der Module soll dabei im laufenden Betrieb per Hot-Swapping erfolgen, wie ihr in einem meiner vorherigen Artikel nachlesen könnt. Zur Lebensdauer eines ARA Modells erwartet Projektchef Paul Eremenko, dass im Gegensatz zu normalen Smartphones, die im Schnitt eine Lebensdauer von 1-3 Jahren haben, Ara-Exemplare 5-6 Jahre halten.

Im folgenden Video dürft ihr einen Blick hinter die Kulissen von NK Labs in Boston werfen und den Tüftlern bei der Arbeit am ARA Prototypen zusehen. Sehr eindrucksvoll werden die Steckmodule präsentiert und ab Minute 2:24 könnt ihr dann einen funktionstüchtigen Prototypen bei der Arbeit bestaunen.

Projekt_ARA_NK_Labs_4Gelangt das Projekt wirklich zur Marktreife könnte es den gesamten Markt für Smartphones gehörig umkrempeln und langfristig die Preise und den Verkauf neuer Smartphones beeinflussen. Abzuwarten bleibt allerdings ob der Kunde die robustere Optik und die wohl deutlich dickeren Geräte auch wirklich annehmen wird.

Persönlich würde ich mir ein ARA Modell auf jeden Fall zulegen, da ich die Idee der austauschbaren Module extrem interessant finde. Wie gefallen euch die Fortschritte des ARA Projekts und würdet ihr euch für ein ARA Modell interessieren? ich warte gespannt auf eure Kommentare!

 

Quelle:

Phandroid

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2 Gedanken zu “Projekt ARA – working Prototyp des modularen Smartphones im Video zu sehen

  1. auf jeden fall kaufe ich es wenn ich einen grossen akku mit etwa 5 zoll screen mit „nur“ hd auflösung und sehr guter camera kombinieren kann. dazu einen 4 kerner der schnell aber nicht übertrieben hoch getacktet ist. eventuel gibts ja auswahl. intel laufen super. hab ich bei einem asus zenfon ausprobiert. akku wäre toll wen man wählen könnte zwischen li poly und li itium. software wen möglich auch wählen zwischen android und windows.

    • Hy Martin, erstmal Willkommen im Forum von FnetMobile! Es wird ganz sicherlich eine Menge Auswahl an Modulen geben, schon allein um genügend Käufer für ARA zu begeistern. Ob Du allerdings beim OS zwischen Android & Windows wählen kannst wage ich zu bezweifeln. Grüsse Frank

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