Die WhatsApp Abofalle – Vorgehensweise wenn der Ernstfall eingetreten ist

WhatsApp_ABOFalle

PopUps hat es gefühlt immer schon gegeben. Entweder schaut man drauf oder man tut es eben auch nicht. Wenn jedoch die PopUps mit scheinbar wertvollen Informationen auftauchen, führt das dazu, dass man diese nicht gleich wegklickt, sondern sich doch einmal genauer ansieht. Genau diese neuen PopUps sehen jetzt immer öfter so aus, als seien sie Hinweise von seriösen Anbietern. In Einzelfällen auch von Anbietern, deren Kunde man ist.

So erging es zuletzt vielen Usern mit WhatsApp. Plötzlich erscheint ein PopUp-Fenster, bei dem man denken könnte, es handele sich um einen seriösen Hinweis auf das bestehende WhatsApp Konto. Es wird suggeriert, man müsse durch Anklicken das ablaufende WhatsApp Konto verlängern. Die Wahrheit ist allerdings: Man hat ein sinnloses Abo „eingekauft“, und das für stolze 4,99 Euro pro Woche!

Gegen unberechtigte Forderungen sollte man unbedingt vorgehen

WhatsApp_ABOfalle_1Wichtig ist, seine Handyrechnung immer im Blick zu haben. Taucht dann da ein entsprechendes Abo auf, so sollte man dem Mobilfunkanbieter in einem Widerspruch drei Dinge mitteilen:

  • Ich kenne den entsprechenden Anbieter nicht.
  • Mit diesem habe ich keinen Vertrag geschlossenen.
  • Es wurden keine Leistungen bezogen.

Mit dem entsprechenden Drittanbieter sollten Sie in Folge auf jeden Fall auch Kontakt aufnehmen. Wenn sich dieser auf der Rechnung nicht zu erkennen gibt, wenden Sie sich an Ihren Provider. Dieser ist, was viele nicht wissen, verpflichtet, Ihnen den Drittanbieter zu nennen. Eine Kontaktadresse in Deutschland sollte vorhanden sein. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Was häufig passiert ist folgendes: Der Drittanbieter entschuldigt sich und storniert die Forderung. Gerade dies zeigt, wie häufig mittlerweile gegen diese Machenschaften vorgegangen wird. Mit Erfolg. Spannend wird es, wenn die Stornierung nicht erfolgen sollte. Dann teilen Sie dies Ihrem Mobilfunkanbieter mit. Meist wird dieser dann aktiv und storniert den Betrag, da Sie sich ja bereits an den Anbieter mit seiner falschen Forderung gewendet haben. Er möchte Sie schließlich als Kunde behalten und storniert den Betrag oft aus Kulanz.

Das letzte Mittel ist und bleibt eine Rückbuchung

Wenn also bis jetzt all dies nicht funktioniert hat und die Forderung noch immer im Raum steht, dann gehen Sie zu Ihrem Geldinstitut. Sie haben bis zu sechs Wochen Zeit, eine unberechtigt abgebuchte Summe zurückzuholen. Ist dies geschehen, dann überweisen Sie die berechtigte Summe an Ihren Handyprovider wieder zurück, natürlich abzüglich der Forderung des betrügerischen Drittanbieters. Sollte Ihr Provider jetzt immer noch zicken, dann widersprechen Sie erneut der Forderung. Eine sofortige und außerordentliche Kündigung ist ab diesem Punkt auch möglich. Das wird sich Ihr Provider dann meist doch überlegen.

Was bleibt noch zu tun? Auf jeden Fall sollte das Smartphone einmal gründlich auf Sicherheitslücken geprüft werden. Wer hier unsicher ist, welches Programm dafür in Frage kommt, findet z.B. schnelle Hilfe auf den diversen Portalen der großen IT-Fachmagazine oder auch bei Netzsieger.de. In Zukunft sollten auf jeden Fall keine weiteren Banner angeklickt werden. Auch niemals die Handynummer bei zwielichtigen Seiten nach Aufforderung eingeben. Alle relevanten Infos und Updates für WhatsApp kommen übrigens ganz seriös über den Google Play Store. Auch lässt sich die wirklich noch vorhandene Laufzeit beim Messenger über „Account“ und dann „Zahlungsinfo“ jederzeit zuverlässig checken.

Quelle:

Giga Android

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