Start-Up präsentiert Smartwatch Androidly mit 2 Zoll Display als kleinsten Androiden der Welt

In regelmäßigen Abständen tauchen im Netz Infos über die Smartwatch Projekte diverser Hersteller auf. Mittlerweile kann man fast davon ausgehen, dass alle großen Hersteller wie Samsung, Google, LG und auch Microsoft an einer eigenen Smartwatch basteln. Ausser nett designten Mock-Up sog. Konzeptstudien ist aber bislang kein Hersteller in die Offensive gegangen ein lauffähiges Modell zu präsentieren. Hier möchte wohl keiner der Erste sein oder umgekehrt wartet jeder auf die Präsentation des anderen um flugs noch einige Korrekturen am eigenen Modell vornehmen zu können.

Androidly_Smartwatch

Das auch ganz kleine Hersteller an eigenen Konzepten basteln beweist jetzt ein britisch-indisches Start-UP, die mit Androidly eine ganz eigene Kreation einer Smartwatch vorgestellt haben. Mehr noch, denn Androidly ist tatsächlich für rund 229 US-Dollar vorbestellbar. Man legt Wert auf die Feststellung, dass Androidly tatsächlich autark und damit unabhängig von einem Smartphone arbeitet. Das heißt ihr könnt mit Androidly telefonieren, navigieren und Bilder mit maximal 2 Megapixel aufnehmen. Verbindungen zur Aussenwelt werden von Androidly über eine SIM Karte im GSM Netz (850/900/1800/1900) oder über Wlan 802.11 b/g bzw. Bluetooth 2.0 hergestellt.

Androidly_Smartwatch_4Mit seinem 2 Zoll großen Display, das über eine Auflösung von 320 x 240 Pixel verfügt bewerben die Macher Androidly nicht ohne Grund als den kleinsten Androiden der Welt. Wenn ich mir allerdings das eigenwillige Design betrachte erinnert mich die smarte Watch doch eher an ein Mini-Smartphone, das man an einem Armband befestigt hat. Was allerdings grundsätzlich die Frage nach der richtigen Displaygröße für eine Smartwatch aufwirft. Sind die Displays nämlich zu klein ist eine sinnvolle Bedienung fast unmöglich, während andererseits bei zu großen Displays die ganze Uhr wie ein Klotz am Arm wirkt. Eine Idee für die Zukunft könnten da vielleicht Flexdisplays sein, die das Display erst bei Benutzung zu seiner vollen Pracht entfalten.

Laut Infos der Entwickler kann Androidly ca. 100000  Apps des Google Play Store nutzen, wie z.B. Facebook, Google Maps, Twitter oder auch einige Spiele wie Cut the Rope oder Angry Birds. Warum nur 100000 Apps werdet ihr jetzt sicherlich fragen, denn bekanntlich befinden sich im Play Store knapp 650000 Apps. Die Auflösung ist in der verwendeten Android Version zu finden, denn Androidly läuft unter dem absolut veralteten Android Froyo 2.2 und das bietet eben keine Unterstützung für alle im Play Store vorhandenen Apps. Darüberhinaus könnte der doch recht schmale Arbeitsspeicher von gerade mal 256 Megabyte dafür sorgen, dass Androidly recht schnell die Puste ausgeht und die gesamte Performance in Bezug auf die Flüssigkeit des Systems leidet. Unklar ist auch ob die im microSD Kartenslot mitgelieferte 8 Gigabyte große Speicherkarte komplett für Apps genutzt werden kann. Zu Zeiten von Froyo 2.2 war nämlich Apps-To-SD gerade erst am Entstehen und wurde dann mit Gingerbread 2.3 in das System integriert. Falls es flutscht mit der Karte könnt ihr Smartwatch maximal mit einer 16 Gigabyte großen Speicherkarte aufrüsten.

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Seine Power zieht die 160 Gramm leichte Smartwatch aus einer mit 416 Megahertz getakteten CPU unbekannter Herkunft. Mit an Bord sind ausserdem ein GPS Sensor und ein Accelrometer wie ihr es z.B. für das Spielen von Rennspielen benötigt. Über den verbauten Akku liegen dagegen keine weiteren Infos vor. Weitere Infos und eventuelle Daten zur Produktauslieferung findet ihr auf der Homepage des Entwicklerteams. Zum Schluß präsentiere ich euch noch einen Smartwatch Vergleich, bei dem die Entwickler Androidly mit aktuellen Smartwatches anderer Hersteller verglichen haben. Hierbei schneidet Androidly, wie kann es auch anders sein in fast allen Disziplinen besser als die Konkurrenz ab.

Androidly_Smartwatch_1

Was haltet ihr von Androidly oder generell dem Thema Smartwatches? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Quellen.:

Androidly Home

Zdnet

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