Samsung setzt in 25 Tagen 10 Millionen Galaxy S5 ab

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Die polarisierenden Meinungen rund um den Smartphone Weltmarktführer Samsung haben gerade in den letzten Tagen an Schärfe gewonnen. Auslöser war wieder mal das leidige Thema der Android Updates, wo man von offizieller Seite ein Nicht-Ausrollen des KitKat 4.4.2 Updates für das Galaxy S3 und das S3 Mini bestätigte. Mögliche Gründe wie das extrem aufgeblähte TouchWiz Stock-ROM mit Größen von 1GB und mehr, zeigen das ganze Dilemma der derzeit grassierenden Featuritis.

Als ich das erste mal von der Hardware Ausstattung beim Galaxy S5 mit Blutdrucksensor und Fingerprint Scanner gelesen habe sind mir spontane Worte wie total überflüssig, blödsinnig und nutzlos in den Sinn gekommen. Auf der Suche nach den ultimativen Alleinstellungsmerkmalen packen die Hersteller mehr und mehr Funktionen in ihre Geräte ohne vorher das Feedback eines möglichen Nutzen für den User einzuholen. Die Nutzer wiederum wünschen sich in aller Regel eine möglichst intuitive Benutzerführung in Kombi mit einem schnellem Ansprechverhalten sowie einem effizienten Gerätemanagement in Bezug auf die Laufzeit. Bezogen auf das Galaxy S5 war deshalb meine unmittelbare Ersteinschätzung nach der Präsentation auch eher von Enttäuschung als Faszination geprägt.

Samsung_10_Millionen_Sellers_Club_S5Das Markt aber gänzlich anders zu funktionieren scheint wird an den jetzt veröffentlichten Zahlen des südkoreanischen Magazins „Korea Economic Daily“ deutlich. Demnach haben die Verkäufe des Galaxy S5 nach gerade mal 25 Tagen die Marke von 10 Millionen Stück geknackt und damit wieder einmal die Rekorde seiner Vorgänger Galaxy S4 und S3 in den Schatten gestellt. Während es beim Galaxy S4 bis zum 10 Millionen Ziel noch 2 Tage länger dauerte, waren es beim Galaxy S3 sogar ganze 50 Tage bis man die Marke erreicht hatte. Weitet man den Vergleich auf das Galaxy S2 aus, waren dafür sogar ganze 7 Monate nötig. Neben den Galaxy S Modellen haben sich auch die drei Phablets der Note Reihe einen Platz im 10 Millionen Club gesichert.

Mitverantwortlich für die meines Erachtens extrem beeindruckenden Zahlen sind mitnichten nur die technischen Details des S5 sondern in aller erster Linie die gigantische Marketing Maschinerie von Samsung. Laut Reuters hat Samsung allein für 2014 ein Marketingbudget von 14 Milliarden US-Dollar verplant, was damit höher als das Bruttosozialprodukt von Island oder der gesamte Umsatz von HTC im Jahr 2013 ausfällt.

Einer der am häufigsten bemängelten Punkte bei den Galaxy Modellen ist der überwiegende Materialeinsatz von Polycarbonat und der damit verbundene Ruf der Community nach Aluminium & Co. Persönlich werte ich die permanenten Diskussionen um das Material als übertrieben, der Markt verlangt einfach danach und Samsung wird zur Beruhigung liefern, Basta! Die negativen Punkte von metallischen Gerätebodys wie die meist deutlich schlechtere Reparaturfähigkeit sowie die fest verbauten Akkus werden Nutzern erst im Problemfall bewusst.

Voraussichtlich im Juni wird Samsung mit dem Galaxy S5 Prime eine Premium Version des S5 auf den Markt bringen, die sich durch einen Metall Unibody, ein 5,2 Zoll Quad-HD Display und dem Einsatz einer nochmals schnelleren Snapdragon CPU auszeichnet. Ob der Markt mit der Präsentation eines S5 Prime überwiegend positiv reagiert oder wieder das berühmte Haar in der Suppe sucht wird sich zeigen. Das Erfolg zunehmend neidisch macht ist eine allzu menschliche Eigenschaft und so wird Samsung auch weiterhin mit Argusaugen vom Markt überwacht und jeder Fehltritt sofort an die große Glocke gehängt. Gehört ihr auch zu den Millionen Samsung Nutzern oder hat sich die Firma mit ihrer Gerätepolitik für euch ins Aus geschossen? Ich warte gespannt auf eure Kommentare!

 

Quellen:

SammyHUB

Reuters

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